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Der Arbeitskreis Jüdisches Bingen

Der "Arbeitskreis Jüdisches Bingen" wurde 1998 gegründet; er ist als eine "gemeinnützigen Zwecken dienende Körperschaft" behördlich anerkannt. 

Zweck des "Arbeitskreises Jüdisches Bingen“ ist die  Aufrechterhaltung der Erinnerung an die Juden in Bingen und in seinen  Stadtteilen durch

  • Erforschung und Dokumentation ihrer Geschichte und ihres Lebens
  • Briefkorrespondenz mit ehemaligen jüdischen Bürgern Bingens
  • Persönlicher Kontakt mit jüdischen Mitbürgern, Pflege der  Erinnerungsstätten und Gestaltung von Gedenktagen
  • Veranstaltungen, die sich mit dem Judentum, seiner Geschichte und  Kultur beschäftigen

Der Vorstand

  • Herr Hermann-Josef Gundlach, Vorsitzender
  • Dr. Hans-Josef von Eyß, stellvertretender Vorsitzender
  • Frau Marie-Luise Koßmann, Kassiererin
  • Frau Engelhardt-Rotthaus, Schriftführerin
  • Frau Brigitte Giesbert, Beisitzerin
  • Herr Dr. Dr. Gerhard Kremer, Beisitzer
  • Herr Dr. Hartmut Holz, Beisitzer
  • Herr Dr. Josef Götten, Ehrenvorsitzender

(Stand: 15. Januar 2017)

siehe auch zu Aktivitäten:
Mitgliederversammlung 2017
Mitgliederversammlung 2013
Mitgliederversammlung 2012
Mitgliederversammlung 2011

Vorstand des Arbeitskreises Jüdisches Bingen mit Ehrenvorsitzendem Dr. Josef Götten (rechts)Foto AkJB: Das Führungsteam des AkJB v. li.: Angelika Engelhardt-Rotthaus, Brigitte Giesbert, Dr. Hans-Josef von Eyss, Petra Tabarelli, Heribert Ertel, Christiane Sieben, Dr. Dr. Gerhard Kremer, Regina Hahn-Blaik, Marie-Luise Kossmann, Hermann-Josef Gundlach

Unterstützung aus Beuron

Hermann-Josef Gundlach mit Neumitglied Bruder Jakobus Kaffanke und Enkel Jakob

Bruder Jakobus neues Mitglied des Arbeitskreises jüdisches Bingen

Der Arbeitskreis Jüdisches Bingen (AKJB) hat ein neues und zugleich prominentes Mitglied gewinnen können. Der in die Benediktiner Erzabtei St. Martin zu Beuron im Oberen Donautal vor dreißig Jahren eingetretene Bruder Jakobus Kaffanke hatte in der Vergangenheit nicht nur großes Interesse an der Arbeit des AKJB gezeigt, sondern sich bei seinem letzten Besuch dazu entschlossen, die Anliegen des AKJB durch seine Mitarbeit zu unterstützen. Bruder Jakobus kam mit seiner Familie vor 50 Jahren nach Bingen, ging hier zur Schule zuletzt ins Stefan George Gymnasium. Nach Abitur und Wehrdienst studierte er Philosophie und Theologie und trat danach in Beuron ein. Nach wie vor hat er über die Familie seines Bruders familiäre Verbindungen nach Bingen. Neben dieser Verbindung gibt es noch einen anderen Anlaufpunkt bei Besuchen in Bingen. Seit ihrer Kindheit sind Bruder Jakobus und Hermann-Josef Gundlach, der Vorsitzende des AKJB, als Nachbarskinder freundschaftlich verbunden. Bei seinem letzten Besuch äußerte er das Interesse, im Arbeitskreis Jüdisches Bingen nach seinen Möglichkeiten mitzuwirken. Bruder Jakobus hat sich viele Jahre mit der Theologie der Heiligen Hildegard befasst, die auch Anspielungen zu jüdischem Leben am Mittelrhein erkennen lässt. 

Ebenso kennt er das Leben und Wirken der christlich-jüdischen Philosophin Edith Stein, später die Kölner Karmelitin Schwester Theresia Benedicta vom Kreuz OCD sehr gut. Die 1942 in Auschwitz ermordete Ordensfrau besuchte  von 1928 – 1933 sehr oft das Kloster Beuron und fand dort eine geistliche Heimat.

Oberbürgermeister Thomas Feser traf Vorsitzenden Hermann-Josef Gundlach

Antrittsbesuch des Vorsitzenden bei OB Thomas Feser

Zu einem Meinungs- und Gedankenaustausch trafen sich auf Burg Klopp Oberbür-germeister Thomas Feser  und der Vorsitzende des Arbeitskreises Jüdisches Bingen (AKJB), Hermann-Josef Gundlach. Dabei lobte der Oberbürgermeister die Arbeit des Arbeitskreises, insbesondere das Herstellen und Aufrechterhalten von Kontakten mit ehemaligen Binger jüdischen Bürgern bzw. deren Nachfahren.

Gundlach erneuerte seine Bitte gegenüber der Stadt, die Geschichte Bingens in der Nazizeit durch eine wissenschaftliche Untersuchung zu dokumentieren. Jetzt noch vorhandene Ressourcen könnten aufgespürt und genutzt werden.