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Die Rochus-Realschule plus erhält 240 Publikationen

Keine Zukunft ohne Vergangenheit
30.11.2016: Schule erhält 240 Publikationen des Arbeitskreises Jüdisches Bingen

Als dritte Binger weiterführende Schule erhielt die Rochus-Realschule Plus in Bingen-Büdesheim sechs Klassensätze á 40 Exemplare der Publikationen des Arbeitskreises Jüdisches Bingen als quasi vorgezogene Bescherung. Dem vorausgegangen waren Gespräche mit der Schulleiterin, Heidi Becker und dem Fachbereichsleiter Geschichte der Schule, Kristijan Sikiric. Frau Becker betonte das vorhandene Interesse der Schule an dieser Thematik und wies darauf hin, dass sich im vergangenen Jahr Schülerinnen und Schüler der Schule von sich aus für ein Theaterstück zu Anne Frank entschieden hätten. Dies zeige die Bereitschaft junger Menschen, sich mit der jüngsten deutschen Vergangenheit auseinanderzusetzen. Herr Sikiric ist froh darüber die Publikationen des AKJB im Unterricht ergänzend einsetzen zu können. Auch die Angebote des AKJB, wie z.B. das Erinnerungs- und Begegnungszentrum in der ehemaligen Synagoge besichtigen zu können oder die Möglichkeit eine Führung über den Binger jüdi-schen Friedhof zu erhalten, wurden gerne aufgenommen. Sikiric betonte, dass die Publikationen nicht nur im Bereich Geschichte sondern auch bei anderen Fächern genutzt werden können. Rektorin Becker bedankte sich für die „Bescherung“ beim Vorsitzenden des AKJB, Hermann-Josef Gundlach und seinem Vertreter, Dr. Hans-Josef von Eyss mit der Feststellung, dass es keine Zukunft ohne die Vergangenheit gibt und deshalb die Angebote des AKJB mit Freude angenommen werden.

Foto: v.li. Schulleiterin Heidi Becker, Fachbereichsleiter Kristijan Sikiric, AKJB-Vorsitzender Hermann-Josef Gundlach mit Stellvertreter Dr. Hans-Josef von Eyss und stellvertretender Schulleiter Dieter Schmitt