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Tag der offenen Tür in der ehemaligen Synagoge

Am Sonntag, 20. Mai 2012 von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr lädt der Arbeitskreis Jüdisches Bingen zum Besuch in die Räume des „Erinnerungs- und Begegnungszentrums“ in der ehemaligen Synagoge, (Rochusstraße 10) ein.  Gegen 15.00  Uhr wird Dr. Hans-Josef von Eyss mit einem Bildvortrag zum Thema „Juden in Bingen - das Judenviertel und die Judengasse“ das Programm bereichern.
Diese Stätte wurde von der Stadt Bingen zur Erinnerung und Mahnung an das eingerichtet, was der nationalsozialistische Terror auch Binger Juden angetan hat. Ein Modell der damaligen Synagoge von 1905, Bilder und Exponate geben ein Bild der jüdischen Bevölkerung in Bingen.
Seit 15 Jahren befasst sich der Arbeitskreis intensiv mi diesem traurigen Kapitel unserer Geschichte. Schicksale der verfolgten Menschen werden akribisch untersucht und dokumentiert.

Einen besonderen Stellenwert hat die Kontaktpflege mit damaligen Bürgern bzw. ihren Nachkommen. Die stellvertretende Vorsitzende, Frau Beate Goetz, steht für Informationen und Gespräche zur Verfügung. Sie kann aus  vielen Kontakten mit Opfern der Verfolgung und den Nachkommen berichten, mit denen Sie eine umfangreiche Korrespondenz pflegt. Auch liegt die logistische und inhaltliche Vorbereitung der Stolpersteinaktionen in ihrer Hand.