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Versöhnung an steinernen Zeugen

Beate Goetz vom Arbeitskreis Jüdisches Bingen machte mit den Worten "Versöhnung an steinernen Zeugen" ihr Ziel und Bekenntnis für ihr langjähriges Engagement deutlich. Die Reporterin der AZ nahm diese Worte gerne auf und gab dem Beitrag diesen Titel. Sie beschreibt auch mit Bild und Wort die landschaftlich schöne Lage, aber auch die Tragik dieses Platzes, der auch Zeugnis gibt von Verbrechen an Menschen. Frau Goetz widmet sich seit Jahren der Aufgabe, den betroffenen Menschen durch Stolpersteinaktionen eine Stimme und Kontaktpflege mit den Nachkommen eine Erinnerung zu geben. 

Lesen Sie den Artikel aus der AZ zu dem Bild.

Mehr Informationen zum Jüdischen Friedhof finden Sie auch hier.

Zur Geschichte des jüdischen Friedhofs

Der 400 Jahre alte jüdische Friedhof in Bingen ist ein hervorragendes Beispiel für den Wandel des jüdischen Bestattungswesens und gibt einen Einblicke in die Kultur und die religiösen Auffassungen der Juden.Er ist einer der wenigen, der - trotz wiederholter Schändungen - der Verwüstung, Enteignung oder dem Zwangsverkauf mit Abräumung der Grabsteine entgangen ist.

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Einige Bilder vom jüdische Friedhof

Der jüdische Fridhof in Bingen weist eine vielfältige Gestaltung der Grabstellen auf. So hat z.B. der neuere Teil hat einen ganz anderen Charakter; er gleicht in vielem einem christlichen Friedhof: Gerade Grabreihen mit Einfassungen und den unterschiedlichsten Grabmonumenten.
Die Inschriften sind durchgängig in deutscher Sprache, oft mit hebräischen Zusätzen und jüdischen Symbolen. Das Sterbedatum ist auch auf jüngeren Grabsteinen bisweilen zusätzlich in der jüdischen Zeitrechnung und mit hebräischen Monatsnamen angegeben. Die Zählung der Jahre setzt bei der Erschaffung der Welt an. Diese wird nach jüdischer Zeitrechnung für das Jahr 3760 vor Christi Geburt angenommen.
(sehen Sie einige Bilder vom jüdischen Friedhof - von ca. 880 Grabstätten)