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Jüdisches Leben in Bingen

Seit 1998 besteht der Arbeitskreis Jüdisches Bingen (AKJB) und widmet sich der langen Geschichte der jüdischen Kultur in Bingen. Sein Anliegen ist es, die weit zurückreichende jüdische Tradition in Bingen mit Leben und Geschichten zu füllen und die Erinnerung, an die unter dem Nationalsozialismus in Deutschland verübten Verbrechen wachzuhalten.

Informieren Sie sich auf der Webseite über die vielseitige Geschichte des jüdischen Bingens und die Aktivitäten des Arbeitskreises.

17 Publikationen zur Geschichte der Juden in Bingen hat der Arbeitskreis bereits veröffentlicht (s. Publikationen).

115 Stolpersteine erinnern im Binger Stadtpflaster an die Einzelschicksale ehemaliger jüdischer Binger Bürger (s. Stolpersteine).

Die Arbeit des Arbeitskreises ist ehrenamtlich, er ist als gemeinnützig anerkannt.

Der Arbeitskreis bietet für Gruppen Führungen zum jüdischen Friedhof und Informationsveranstaltungen in der ehemaligen Synagoge in der Rochusstraße an.

Anfragen hierzu bitte an den Vorsitzenden des Arbeitskreises, Herrn Hermann-Josef Gundlach, richten (Tel. +49 (0) 6721 10502).

Einen Überblick über das jüdische Bingen vermittelt Ihnen das Faltblatt "Gang durch das jüdische Bingen" zum Herunterladen. Bitte klicken Sie auf das Titelblatt des Faltblatts.

Seit 1998 besteht der Arbeitskreis Jüdisches Bingen (AKJB) und widmet sich der langen Geschichte der jüdischen Kultur in Bingen. Sein Anliegen ist es, die weit zurückreichende jüdische Tradition in Bingen mit Leben und Geschichten zu füllen und die Erinnerung, an die unter dem Nationalsozialismus in Deutschland verübten Verbrechen wachzuhalten.

Informieren Sie sich auf der Webseite über die vielseitige Geschichte des jüdischen Bingens und die Aktivitäten des Arbeitskreises.

17 Publikationen zur Geschichte der Juden in Bingen hat der Arbeitskreis bereits veröffentlicht (s. Publikationen).

115 Stolpersteine erinnern im Binger Stadtpflaster an die Einzelschicksale ehemaliger jüdischer Binger Bürger (s. Stolpersteine).

Die Arbeit des Arbeitskreises ist ehrenamtlich, er ist als gemeinnützig anerkannt.

Der Arbeitskreis bietet für Gruppen Führungen zum jüdischen Friedhof und Informationsveranstaltungen in der ehemaligen Synagoge in der Rochusstraße an.

Anfragen hierzu bitte an den Vorsitzenden des Arbeitskreises, Herrn Hermann-Josef Gundlach, richten (Tel. 06721-10502).

Einen Überblick über das jüdische Bingen vermittelt Ihnen das Faltblatt "Gang durch das jüdische Bingen" zum Herunterladen. Bitte klicken Sie auf das Titelblatt des Faltblatts.

Neuigkeiten des Arbeitskreis Jüdisches Bingen

Bevorstehende Veranstaltungen

Datum

Veranstaltung

07.01.2026
15:00 Uhr
Kath. Pfarrheim Dromersheim
(Steuerstraße 7)

Ehemalige jüdische Mitbürger von Dromersheim
Am 7. Januar 2026, 15:00 Uhr, wird das neue Buch „Ehemalige jüdische Mitbürger von Dromersheim – Dromersheim in der Nazi Zeit" im kath. Pfarrheim Dromersheim, Steuerstraße 7, vorgestellt.

Das Buch enthält Zeitzeugnisse, die veröffentlicht werden müssen, um nicht vergessen zu werden und um daraus zu lernen. Das Buch hat über 100 Seiten und viele Fotos. Autoren sind Dr. Rohde, der über jüdische Einwohner schreibt, Lorenz Christian (+) berichtet über die Stammbäume Dromersheimer Juden und deren Verfolgung. Andrea Blumers konnte gewonnen werden, die 2006/2007 einen Beitrag über die Zeit von 1933-1945 „Im Spannungsfeld zwischen Anpassung und Widerstand“ schrieb. Sie führte auch ein Zeitzeugeninterview mit Anna Tischleder und deren Tochter Magdalena am 29.12.2006. Roland Gresch gibt Einblicke in das Leben von Dromersheimer Juden und Funde im Archiv Arolsen. Thomas Hartmann berichtet über den jüdischen Friedhof und die Thorarolle aus der Dromersheimer Synagoge. Fotos zeigen die ehemaligen Häuser von Dromersheimer Juden.

27.01.2026 (Di)
19:00 Uhr
ZwoZwo, Bingerbrück
(Koblenzer Straße 22)

80 Jahre nach Auschwitz feiern die Nachkommen zweier jüdischer Freundinnen ein Wiedersehen in Straßburg
Im Nachlass ihrer jüdischen Großmutter entdeckte Sabine Körner-Bourne Briefe und Fotos einer ihr unbekannten jungen Frau aus Elsass-Lothringen. Die Briefe erzählen von der innigen Freundschaft zweier Jüdinnen, die durch den Holocaust brutal beendet wurde. Jahrzehnte später findet diese Freundschaft eine berührende Fortsetzung in der Begegnung der Enkelin der überlebenden mit dem Sohn der im KZ ermordeten Freundin – eine Lesung über Erinnerung und Verlust, aber auch über die unerwarteten Glücksfälle des Lebens. 80 Jahre nach Auschwitz feiern die Nachkommen jüdischer Freundinnen ein Wiedersehen in Straßburg. Die Elsass-Lothringerin Suzanne und die Mainzerin Lina verband eine von Herzen kommende Freundschaft.

Suzannes Mutter stammte aus Mainz, sie war mit einem Lothringer verheiratet und die Familie lebte in Dieuze an der Mosel. Suzanne besuchte des Öfteren die Heimatstadt ihrer Mutter, dabei sahen sich die beiden jungen Frauen auch persönlich, vor allem aber hielten sie brieflichen Kontakt. Der Briefwechsel beginnt im Jahr 1916, da ist Suzanne 13 und Lina 14 Jahre alt. Suzannes letzter erhaltener Brief datiert aus dem Jahr 1939.

Lina überlebte den Holocaust dank des Schutzes, den ihr die Ehe mit einem Nichtjuden bot, Suzanne wurde 1944 mit ihrem Ehemann René in Auschwitz ermordet.

Lina sprach nicht über ihr Leben zur Zeit des Nationalsozialismus, auch ihre Freundin erwähnte sie nie. Sie bewahrte jedoch sämtliche Briefe und Fotos sorgfältig auf. Jahrzehnte später fand ihre Enkelin sie in ihrem Nachlass.

Suzanne und René hatten einen Sohn, Pierre, der im Alter von elf Jahren seine Eltern verlor und selbst versteckt der Verfolgung und damit dem sicheren Tod entkam. Durch eine glückliche Fügung stellte sich heraus, dass er, heute hochbetagt, in der Nähe von Straßburg lebt. Wieder begann ein Briefwechsel, der mit einem Besuch in Straßburg ein glückliches Ende nahm.

Dabei erhielt Pierre nach 80 Jahren Briefe und Bilder seiner Mutter, die er noch nie gesehen hatte, ein für alle sehr bewegender Moment. Pierre schrieb ein Buch über sein Leben und ließ seine Eltern als Opfer des Nationalsozialismus in der Datenbank von Yad Vashem eintragen. Er selbst ist als Holocaust-Überlebender vermerkt. Dank dieser Datenbank und der freundlichen Unterstützung der französischen Behörden haben sich die Familien wieder gefunden.

Rundschreiben 27-2025

Frisch aus dem Druck kann das aktuelle Rundschreiben Nummer 27-2025 auch wieder heruntergeladen werden.

Viele Informationen finden Sie hier. Wir wünschen viel Freude bei der Lektüre.

Klicken Sie HIER, um das Rundschreiben Nummer 27-2025 zu lesen.

Sonderdruck

Vortrag unseres Mitglieds, Prof. Dr. Hans-Dieter Zimmermann, „Carl Zuckmayers jüdische Wurzeln in Bingen“ zusammen mit zwei weiteren Beiträgen „Carl Zuckmayer und die Mainzer Verwandtschaft“ von Dr. Tillmann Krach und „Bodenheim und die Familie Bamberger“ von Dr. Hans-Peter Laquer.

Klicken Sie HIER um den Sonderdruck zu lesen.

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